Cassina – Italienisches Design zwischen Innovation und Ikonen
Cassina wurde 1927 von Cesare und Umberto Cassina gegründet und entwickelte sich früh von einer klassischen Tischlerei zu einem innovativen und über Jahrzehnte bis heute prägenden Möbelhersteller. Das Unternehmen spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung des italienischen Designs der Nachkriegszeit und steht bis heute für die Verbindung von handwerklicher Tradition und industrieller Innovation.
Ein entscheidender Moment in der Unternehmensgeschichte war die Zusammenarbeit mit internationalen Architekten und Designern ab den 1950er Jahren. In diesem Kontext entstanden Entwürfe, die das moderne Wohnen nachhaltig geprägt haben.
Mit der Einführung der Kollektion „I Maestri“ setzte Cassina zudem einen wichtigen Meilenstein. Ikonische Entwürfe von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand wurden neu aufgelegt und in enger Abstimmung mit den Originalentwürfen weiterentwickelt. Diese Auseinandersetzung mit Designgeschichte ist bis heute ein zentraler Bestandteil der Marke.
Philosophie, Innovation und Designverständnis
Cassina versteht Design als kontinuierlichen Prozess zwischen Vergangenheit und Zukunft. Historische Entwürfe werden nicht nur bewahrt, sondern aktiv in die Gegenwart übersetzt. Gleichzeitig entstehen neue Kollektionen in Zusammenarbeit mit internationalen Designern, die diesen Anspruch weiterführen.
Im Mittelpunkt steht eine klare gestalterische Philosophie. Möbel werden als Teil einer architektonischen Gesamtidee verstanden und folgen einer präzisen Auseinandersetzung mit Form, Funktion und Material.
Auch die industrielle Fertigung spielt eine wesentliche Rolle. Cassina gehört zu den ersten Unternehmen, die handwerkliche Qualität mit industriellen Prozessen verbunden haben.
Das Manifest der Marke unterstreicht diesen Anspruch. Cassina versteht sich als kulturelle Instanz, die Design nicht nur produziert, sondern interpretiert und weiterentwickelt.
Die Möbel zeichnen sich durch ihre präzise Verarbeitung, ihre klare Formensprache und ihre architektonische Wirkung aus. Sie fügen sich in unterschiedliche Raumkonzepte ein und entfalten ihre Qualität im Zusammenspiel mit Material, Licht und Struktur.
In den Showrooms von RUBY Design Living und dopo domani zeigen wir ausgewählte Stücke von Cassina, die die Bandbreite der Marke widerspiegeln.
Mit dem Capitol Complex Stuhl wird die Nähe zur Architektur besonders deutlich. Der Entwurf basiert auf den Arbeiten von Le Corbusier für Chandigarh und übersetzt diese Haltung in eine präzise, reduzierte Form.
Das Sofa Sengu Bold interpretiert klassische japanische Architektur neu und verbindet klare Linien mit einer weichen, komfortorientierten Polsterung. Es wirkt strukturiert und zugleich einladend.
Der 780 Beistelltisch von Gianfranco Frattini steht für die Verbindung aus geometrischer Klarheit und materialbetonter Gestaltung. Seine kompakte Form macht ihn zu einem vielseitigen Element im Raum. Ebenso wie die Bramante 2 Highboards.
Ergänzt wird die Auswahl durch den Sengu Couchtisch, sowie den Sahara Grid Teppich, der über Muster und Materialität zusätzliche Tiefe in den Raum bringt.
Gemeinsam zeigen die Stücke, wie konsequent Cassina unterschiedliche Designansätze miteinander verbindet und in einen zeitgemäßen Kontext überführt.









