Tacchini – Design „Made in Italy“, das Vergangenheit und Gegenwart einmalig verbindet
Antonio Tacchini gründete 1967 das nach ihm benannte Unternehmen Tacchini, das zunächst als Tischlerei begann. Erst über die Jahre entwickelte sich Tacchini zu einer internationalen Marke und einem Aushängeschild für „Made in Italy“.
Was aber seit Gründung gleichbleibend ist, sind die Werte, die Antonio Tacchini gefestigt hat: Handwerkskunst, kontinuierliche Innovation, kompromisslose Qualität, größte Sorgfalt bei der Auswahl der Materialien sowie Respekt vor Mensch und Umwelt.
Genau diesen Werten folgt auch Giusi Tacchini, die Anfang der 2000er Jahre ins Unternehmen kam und heute als Geschäftsführerin und Kreativdirektorin der Marke tätig ist.
Mit ihrer Idee, eine Zusammenarbeit mit international renommierten Designern anzustreben, hob sie Tacchini auf ein neues Level.
Mit der Neuauflage des 1958 von Achille und Pier Giacomo Castiglioni entworfenen Stuhls „Babela“ zeigte Tacchini, mit welcher Feinheit und Raffinesse es ikonischen Stücken aus der Vergangenheit neues Leben einhaucht.
Zwischen Tradition und zeitgenössischer Wohnkultur
Wie eine Archäologin taucht Giusi in die Historie des Designs ein: Es sind die Geschichten hinter den Objekten, die sie faszinieren. Ihre leidenschaftliche Recherche ist die treibende Kraft hinter jedem Projekt.
Diese von ihr geschaffene Synthese aus Respekt vor der Tradition und Offenheit für Innovation prägt die Identität der Marke.
|
|
Im Jahr 2022 startete die Marke gemeinsam mit Formafantasma das Projekt „Tacchini Flock“ und bekräftigte damit ihr Engagement für ökologische Nachhaltigkeit. Dabei interpretierte das Duo einige ikonische Modelle von Tacchini neu und nutzte dabei ein System, das von alten Techniken der Matratzenherstellung inspiriert ist: Anstelle von Industrieschaum wird Schafwolle verwendet, um der Polsterung Weichheit zu verleihen.
Im Showroom von dopo domani können Sie derzeit drei Stücke von Tacchini sehen und die Kombination von Design und Komfort live erleben.
Das Julep Sofa von Jonas Wagell zeigt die zeitgenössische Seite der Marke. Mit seiner weichen, gerundeten Form wirkt es ruhig und selbstverständlich im Raum. Der Entwurf verzichtet bewusst auf dekorative Elemente und konzentriert sich auf Volumen, Proportion und Komfort.
Einen anderen Ansatz verfolgt das Sofa Sesann von Gianfranco Frattini. Der Entwurf aus den 1970er Jahren wurde von Tacchini neu aufgelegt und verbindet ein sichtbares Metallgestell mit großzügigen Polsterelementen. Die klare Struktur trifft hier auf weichen Komfort und schafft eine prägnante, zugleich ausgewogene Erscheinung.
Mit dem modularen Sofasystem Le Mura von Mario Bellini zeigt Tacchini einen stärker architektonischen Zugang zum Wohnen. Die einzelnen Elemente lassen sich flexibel kombinieren und ermöglichen unterschiedliche Raumlösungen. Trotz dieser Struktur bleibt der Entwurf durch sein weiches Volumen stets einladend und wohnlich.
Gemeinsam vermitteln sie ein klares Bild der Marke: Möbel, die Räume nicht dominieren, sondern definieren. Und die Wohnen als etwas verstehen, das weit über reine Funktion hinausgeht.








